30.04.2019 VIAL informiert

Social Media Planung in 5 Schritten

Soziale Netzwerke haben in unserer heutigen Zeit eine unverzichtbare Stellung im Marketing, der Unternehmenskommunikation und dem öffentlichen Leben eingenommen. Facebook, Instagram, Twitter & Co. bieten die Möglichkeit auf den innovativsten Wegen mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten. Rund um die Uhr. Auf der ganzen Welt. Dieser Austausch findet nicht nur im privaten, sondern auch – und gerade dort – zwischen Unternehmen und seinen potenziellen Kunden statt. Diese Kommunikation ist inzwischen unverzichtbar, weil nur so ein Unternehmen wirklich erfolgreich werden kann. Dies funktioniert natürlich nicht über Nacht, es bedarf einer ausgefeilten Social Media Strategie und Plan.

 

Als Unternehmen sollte man mit seiner Kommunikation immer am Ball bleiben und sich anpassen, um beispielsweise langfristig mehr Kunden anzulocken und halten zu können. Mit einem Social Media Plan ist jedes Unternehmen auf dem richtigen Weg die Markenbekanntheit zu steigern, Neukunden zu gewinnen und sein Marketing um einen weiteren wichtigen Kommunikationskanal zu erweitern. Mit unserem Fünf-Punkte-Plan wird aus Ihrer Zielgruppe erst ein Fan, dann ein Follower und schließlich ein Kunde.

 

Prüfen & analysieren

Der erste Schritt in der Erstellung eines Social Media Plans ist es, den Status Quo zu kennen:

  1. Auf welchen Kanälen ist das Unternehmen bereits vertreten?
  2. Welcher Content wird dort geschaltet und wie kommt der Inhalt bei der Zielgruppe an?

Und viele weitere Fragen zur Klärung der Ziele. Eine Prüfung der bisherigen digitalen Kommunikation hilft dabei, erste Daten und Werte zu ermitteln, die als Basis für alle weiteren Schritte dienen.
 
Danach sollte entschieden werden, welche Kanäle für das Unternehmen relevant sind, auf welchen Kanälen man weiterhin aktiv bleiben will und welche neuen hinzukommen sollen. Nicht alle Social Media Netzwerke eignen sich gleich gut. Je nachdem welches Ziel das Unternehmen verfolgt und welche Zielgruppe es ansprechen will, muss man zwischen B2B- und B2C-Kanälen unterscheiden. So sind XING und LinkedIn hauptsächlich Business Kanäle, während bei Instagram, Facebook, Snapchat und Twitter Unternehmen und Endkunden gleichermaßen vertreten sind und sich auch anders präsentieren.
 

Unsere Social Media Kanäle: FacebookInstagram LinkedInXING
 
Die Betreuung der sozialen Kanäle ist zeitintensiv, daher sollte im voraus überlegt werden, wie viel Zeit man in die Netzwerke investieren möchte. Im besten Fall steht einem Unternehmen ein Social Media Team zur Seite.

 
 

Erstellen & planen

Nach der Auswahl der Sozialen Netzwerke muss eine nachhaltige Strategie (Link: Journal Markenstrategie) entwickelt werden, welche oft einhergeht mit der Unternehmensstrategie.

  1. Welche Ziele verfolgt das Unternehmen durch den Kanal?
  2. Soll ein größeres Publikum erreicht werden?
  3. Welche Maßnahmen sollen ergriffen werden?
  4. Wie viel Budget steht zu Verfügung?
  5. U.v.m

Je nach Strategie gilt es die richtige Zielgruppe zu definieren, als auch die Ansprache und die Tonalität festzulegen.
 
Der Content- und der Redaktionsplan bilden zusammen das Herzstück jeden Social Media Plans. Im Contentplan werden hauptsächlich erste Themen und Bildideen textlich aufgelistet und einem Veröffentlichungsdatum zugewiesen. Zudem wird bestimmt, welche Aktion, bzw. welchen Zweck (Engagement, Content und Activation) der jeweilige Beitrag, beim Publikum auslösen soll.
 
Der Content- und Redaktionsplan wird nach der Entwicklung mit dem Kunden besprochen, da beide Seite auf den gegenseitigen Input angewiesen sind, um internes und externes Wissen erfolgreich zu mischen.

 
 

Entwickeln & gestalten

Die Beiträge müssen nicht nur textlich, sondern auch visuell bei der Zielgruppe punkten. Im Redaktionsplan werden die Bild- und Videoideen deshalb weiter ausgearbeitet und konkretisiert. Dabei verfolgt man ein klares visuelles Konzept, um für ansprechenden und zielgruppeninteressanten Content zu sorgen. Folgende Fragen sollten im Laufe der Konzeption beantwortet werden:

  1. Wie sollen die unterschiedlichen Beiträge (Videocontent, Bildcontent, Textcontent, etc) aussehen?
  2. Gibt es gestalterische Unterschiede für die verschiedenen Kanäle und die dortige Zielgruppe?
  3. Mit welchen Elementen bringt man das Corporate Design des Unternehmens mit in die Gestaltung ein?


Für unseren Kunden sonoro erstellten wir beispielsweise eine CD-konforme Bildbühne, entwickelten ein modulares Designkonzept und legten die Formate fest.
 
Die finalen Beiträge und der Zeitpunkt der Schaltung werden vom Kunden abgenommen, damit keine Unstimmigkeiten nach dem Veröffentlichen des Beitrags entstehen.

 

 
 

Schalten & betreuen

Sind die Beiträge fertiggestellt, folgt die Beitrags- oder Anzeigenschaltung. Sie kann händisch, automatisch oder durch ein Tool erfolgen. Mit der Schaltung der Beiträge ist das Social Media Management aber noch nicht abgeschlossen, die Betreuung der Onlineauftritte fängt gerade erst an.
 
Unter Communitymanagement versteht man das Interagieren mit dem Publikum, Fans und Follower. Darunter fällt das Antworten auf Kommentare, Liken von geteilten Beiträgen, das Beantworten von Fragen, u.v.m. Mit diesem Austausch schafft ein Unternehmen Vertrauen, intensiviert die Kundenbindung und verbessert das Markenimage.

 
 

Kontrollieren & optimieren

Es gilt zu beachten, dass ein Social Media Plan ein fluides Gebilde ist, das permanent Optimierungen und Einflüssen ausgesetzt ist. Die Daten (Likes, shares und comments) müssen kontinuierlich gemessen, analysiert und mit dem Ursprungswert verglichen werden, um anschließend die Social Media Strategie zu optimieren.

  1. Bringen die neue Strategie und das Konzept den gewünschten Erfolg
  2. Welche Beiträge sind nicht ganz so wirkungsvoll, welche dagegen schon?

 

Fazit

Soziale Netzwerke bieten einem Unternehmen eine Plattform für Kommunikation, die man sinnvoll nutzen und kontrollieren kann. Das bedeutet nicht, dass man diese zu manipulativen Zwecken missbraucht, sondern viel mehr, dass ein Unternehmen viel besser auf Kritik – positiv, wie auch negativ, reagieren kann. Die Kritik wird vom Publikum so oder so geführt, da ist es besser, einen eigens geführten Kanal zu besitzen, in dessen Raum die Kritik kontrolliert werden kann.